Ressourcen

Herbert Reckmann: Pädagogische und gesellschaftliche Potenziale freier Software (Open Source Jahrbuch 2007)

Richard Stallman: Why schools should exclusively use free software

Open Source in der Bildung

Open Source Software ist längst mehr als eine Alternative zu propietärer Standardsoftware der Windows-Welt. Vielfach bietet sie - wie z.B. der Webbrowser Firefox oder die Office-Software Openoffice.org - mehr Funktionen, mehr Sicherheit und mehr Stabilität als ihre bekannten und quasi monopolistischen Pendants aus Redmond. Auch Linux und andere Open Source Betriebssysteme sind mittlerweile auch auf dem Desktop z.B. für Lehrer und Schüler ohne Einschränkungen nutzbar. Spezielle Lernsoftware wird zunehmend auch für Linux programmiert, und Webapplikationen wie das u.e. Moodle setzen sich immer mehr durch. Zur Stabilität und Offenheit hinzu kommen die finanziellen Vorteile für den chronisch unterfinanzierten Bildungssektor. Open Source Software ist frei erhältlich und kopierbar. Wer mal gesehen hat, was an einer durchschnittlichen deutschen Schule erstens an Lizenzgebühren für Software bezahlt und zweitens an illegalen Kopien genutzt wird, kann beurteilen, was das bedeutet.

Darüber hinaus hat Open Source Software aber auch eine bildungstheoretische Relevanz. Sind offene Unterrichtsformen, selbstgesteuertes Lernen und didaktische Konzeptionen, die die Handlungsmöglichkeiten von SchülerInnen - auch in Bezug auf Software - erweitern und nicht einschränken, möglich mit proprietärer, 'closed source' Software?

hbxt.de propagiert und empfiehlt die Nutzung von Open Source Software im Bildungsbereich - speziell in Schulen - und bietet entsprechende Beratung, Schulung und natürlich auch technische Implementierungen an.